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Die komplette Website erhält einen Relaunch bis 15. Dezember

mit neuen Look and Feel und einer Abteilung Podcast bzw. Videocast

Ein Vater aus Brandenburg, sollte unter Androhung von Zwangsgeld dazu gezwungen werden, sein uneheliches Kind zu treffen, obwohl der verheiratete Mann davon ausging, dass seine Ehe dadurch in Gefahr sei.

In einer Verhandlung im November 2007 hatte selbst die Bundesjustizministerin Zypries Zweifel, ob das angedrohte Zwangsgeld in Höhe von 25.000 Euro hier gerechtfertigt sei. Der jetzt 9-jährige Junge, der im Moment in einer Familieneinrichtung in Brandenburg lebt, hat seinen Vater nie gesehen. Dieser hat zwar die Vaterschaft anerkannt und zahlt seine Alimente, allerdings will er den Sohn nicht sehen. Nach § 1684 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) hat ein Kind zwar „das Recht auf Umgang“ mit seinem leiblichen Vater und dieser ist zugleich „zum Umgang mit dem Kind verpflichtet“, allerdings muss das Kindeswohl im Vordergrund stehen. Weil es dem Kindeswohl nicht dient, hat das Bundesverfassungsgericht heute entschieden, der Umgang kann nicht erzwungen werden.

((Aktenzeichen: Bundesverfassungsgericht 1 BvR 1620/04)

Hier meine Meinung dazu:

Also ich verstehe überhaupt nicht, wie ein Richter in solch einem Fall ein Zwangsgeld erlassen kann, denn was macht es für einen Sinn für ein Kind, wenn es seine Eltern nur unter Androhung von staatlicher Gewalt sieht. Dieser Fall zeigt allerdings auch, das sich Eltern ihrer pädagogisch, psychologischen Verantwortung entziehen. Erziehung von Kindern ist anstrengend. Demokratische Erziehung von Kindern noch viel mehr, denn die Eltern müssen bereit sein zu diskutieren zu argumentieren, zu erklären und im Zweifelsfall auch zu akzeptieren, dass das Kind eine andere Meinung hat und diese auch durchsetzen will. Erziehung zu selbständigen und glücklichen Menschen macht Mühe und setzt Toleranz voraus. Die Eltern sind eben nicht per Definition Autoritäten, sondern sie werden durch die Kinder anerkannt. Es führt zu Diskussionen und nicht zu einem Kadavergehorsam oder Respekt, Achtung und Einhaltung von Regeln durch Druck und körperliche oder psychische Gewalt. Alle Sozialpsychologischen Studien belegen eines: “Wenn die Einsicht und die Akzeptanz einer Regel oder Norm erkannt wird, dann benötigt man auch keine Überwachung und Kontrolle.”

Ich hatte die Freude mit meinem 14-jährigen Sohn und 2 Freunden den Film “Die Welle” zu anzusehen und zu sehen, wie die Teenager noch Tage danach auf ihre Art damit beschäftigt waren, das gesehene einzuordnen. Überhaupt war der Besuch meines Sohnes mit einem Freund und einem kürzlich dazugekommenen Cousin sehr erhellend für mich und meine zweite Frau. (Christopher ist mein Sohn aus erster Ehe.) Die Kids denken viel mehr nach über sich und ihre Aktivitäten. Das Thema Schule bleibt in solch einem Alter nicht aus und die Kommentare der Jungs waren für mich überraschend. “Was soll ich mich über die Lehrer beschweren, wenn ich zu faul bin und deshalb schlechte Noten bekomme”, war ein Kommentar zum Thema Lehrerbashing. Es gibt auch noch Bespiele von gelungener Erziehung und von Jungendlichen, die sich Ihrer Mitverantwortung bewusst sind.

Ich kann nur alle Eltern auffordern, den etwas schwierigeren Weg der demokratischen, selbstbestimmenden Erziehung zu gehen. In Abwandlung eines Zitates von Karl Valentin: “Erziehung ist eine sehr schöne Sache, sie macht nur viel Arbeit”.

Wenn das, was wir sehen, auf unsere Erwartung einen Einfluss hat, dann ist mir jetzt sonnenklar warum Deutschland unentwegt das Supermodel sucht. Wenn wir uns die Tricks ansehen, mit denen die Models am Computer optimiert werden, dann kann ich nur feststellen: wir werden alle betrogen.

Das Videoportal Kewego zeigt uns, wie heute getrickst und geschönt wird.
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How to become a supermodel - kewego
How to become a supermodel - kewego
How to become a supermodel - kewego
What how advertisers manage to distort our vision of beauty by turning a normal face into a "beautiful" face in just a few clicks. Well done to the Dove Self Esteem Fund for this great ad which brings us back to reality.

Mir bleibt nur zu sagen: denken Sie immer dran:
Sie sind liebenswert und wertvoll

Wer ständig nur herumkritisiert, die Leis­tung des anderen nicht beachtet oder gar niedermacht, oder keine Wertschätzung zeigt, erntet Minuspunkte.
Pluspunkte gibt es für positive Kommu­nikation wie lächeln, sich einfühlen, den Partner bewundern oder seine Liebe zeigen.
Ist das Verhältnis von Plus- zu Minus­punkten ständig kleiner als 5:1, ist das Ende der Beziehung wahrscheinlich. Eine Untersuchung hat herausgefunden, dass auf einen Minuspunkt fünf Pluspunkte folgen müssen, um wieder einen Ausgleich in einer partnerschaftlichen Beziehung herzustellen.
Näheres dazu erfahren Sie in meinem neuen E-book:
Das E-book “Liebevolle Worte - wie Sie die häufigsten Fehler in einer Partnerschaft dank positiver Kommunikation vermeiden” ist fast fertig. Ende Februar wird es für 19.90 Euro erhältlich sein.

Sie streiten häufig mit Ihrer Partnerin oder mit Ihrem Partner? Sie fühlen sich oft unverstanden in Ihrer Beziehung? Sie haben häufig das Gefühl, dass Ihre Partnerin oder Ihr Partner zuwenig Zeit für Sie hat? Wenn Sie nur einmal mit “Ja” geantwortet haben, dann ist dieses E-book ein “Muss” für Sie. Wie Sie Ihre Beziehung dauerhaft positiv verändern können, wird in meinem E-book in Schritt-für-Schritt-Anleitungen gezeigt. Es enthält mehr als 40 sofort umsetzbare Tipps und Übungen. Außerdem finden Sie mehr als 30 Dialoge, die Ihnen genau aufzeigen, wie Sie die Kommunikation in der Partnerschaft sofort und Schritt für Schritt verändern können.

Gönnen Sie sich dieses E-book, denn Sie sind liebenswert und wertvoll.
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Als ich mit meinem Skype BeziehungsCoaching begonnen habe, lachten viele und dachten: wieder so eine “spinnerte” Idee von einem Psycho-Onkel. Ich war allerdings fest überzeugt, dass dieses Medium Zukunft hat. Neben BeziehungsCoaching biete ich in der Zwischenzeit auch businessorientierte Coachings über Skype an. Vom klassischen Führungskräftecoaching bis zum Last-Minute-Coaching reicht die Palette meines Angebotes. Die Nachfrage ist groß und die Video und Echtzeitmöglichkeiten von Skype machen daraus einen vollwertigen Ersatz für das Coaching vor Ort.

Jetzt habe ich mich zusätzlich entschieden, jeden Mittwoch ab 18:00 Uhr auf Skype ein 2-stündiges Gratisseminar anzubieten. Das Thema für den 13. Februar steht auch schon fest. “Tut euch gut - positive Kommunikation als Beziehungsturbo”. Bei diesem SkypeCast geht es um das Thema Partnerschaft und Beziehung. Ich werde hier über die 4 Beziehungskiller sprechen und die 4 Beziehungsturbos anhand von Beispielen aus meiner Praxis aufzeigen. Sie müssen sich nur bei Skype anmelden, um dabei zu sein.

Klicken Sie um 18:00 Uhr auf den Link unterhalb und nehmen Sie am Cast teil. Nutzen Sie die Chance, den Erfinder der positiven Kommunikation im Gratisseminar zu erleben.

Ende nächster Woche ist es dann soweit, mein neues Buch: “Liebevolle Worte - Wie Sie die häufigsten Fehler in einer Partnerschaft dank positiver Kommunikation verhindern” ist fertig und kann bestellt werden. Details gibt es am 19.02.2008 um 19:02 hier.

“Während wir Philosophen noch streiten, ob die Welt überhaupt existiert, geht um uns herum die Natur zu Grunde” (Sir Karl Popper)

Vielen Menschen geht es wie Karl Popper.  Sie haben das Gefühl, ohnmächtig mit ansehen zu müssen, wie alles zu Grunde geht. Mit dieser Frage bin ich immer wieder konfrontiert. Viele Menschen glauben, das Ziel der positiven Kommunikation sei, das Negative einfach auszublenden. Es geht bei positiver Kommunikation jedoch nicht darum, das Negative auszublenden, sondern in seinem eigenen Umfeld und mit seinen Mitteln etwas dagegen zu tun.

Denn eines steht für mich fest: wenn ich ohnmächtig zu sehe, dann ändert sich gar nichts. Wenn ich die Welt so sehe wie sie ist, mit all ihren schönen Seiten, aber auch mit all ihren Kriegen, Verwüstungen und sog. Unmenschlichkeiten, dann kann ich aktiv werden. Ich stellte mir im Alter von 17 Jahren zwei Fragen:

  1. Wie hätte ich die Welt gerne?
  2. Was kann ich täglich dafür tun, dass die Welt so wird, wie ich sie gerne hätte

Mehr als 25 Jahre später hätte ich die Welt immer noch gerne anders. Allerdings engagiere ich mich immer wieder in Projekten, die ich für sinnvoll halte. Ich unterstütze Projekte in Afrika und Südamerika. Ich kaufe nur BIO und Fair gehandelte Produkte. Ich unterstütze aktiv Jugendliche mit Lernstörungen. Ich biete GratisCasts im Internet. Und noch vieles mehr und ich habe meinen Optimismus nicht verloren.

Natürlich bin ich nicht so blauäugig und weiß, dass all dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Ich kann allerdings niemanden verstehen, der die Welt beklagt, wie sie heute ist und nichts macht. Dieser Mensch ist nämlich kein Realist, sondern ein Pessimist. Klagen Sie nicht weiter auf hohem Niveau, sondern werden Sie aktiv, wenn Sie die Welt gerne anders hätten, als diese im Moment ist. Überlegen Sie sich noch heute, wo Sie im Kleinen helfen können. Ob dies ein Engagement beim Roten Kreuz oder sonst einer Einrichtung ist, ob Sie Jugendlichen helfen vorwärts zu kommen, oder für die nicht mehr ganz junge Dame oder den älteren Herren in der Nachbarschaft einkaufen.  Es gibt tausende von Möglichkeiten etwas dazu beizutragen, die Welt ein bisschen besser zu machen. Wenn Sie täglich positiv kommunizieren und Ihre Familie positiv, liebevoll unterstützen, dann haben Sie schon viel getan.

Mit positiven Grüßen aus Strasbourg

Immer wieder passiert es mir im Beziehungs-Coaching, dass sich einer der beiden Partner beklagt, dass der Großteil der Kommunikation von oben nach unten abliefe und er oder sie sich dann ziemlich klein und dumm vorkäme. Offensichtlich ist es nach wie vor ein gängiges Muster, sich selber nur groß fühlen zu können, wenn man den Partner oder die Partnerin klein macht. Hatte Alfred Adler mit seiner Theorie des angeborenen Minderwertigkeitskomplexes vielleicht doch Recht und ist der Mensch bestrebt, seinen Minderwertigkeitskomplex um jeden Preis zu kompensieren? Ich weiß nicht mehr wer es war, aber in solch einem Moment fällt mir immer wieder ein Zitat ein: “Es ist schon komisch, dass wir dem Menschen, den wir am stärksten lieben, auch den meisten Schmerz zufügen.” Ich frage die Beteiligten in solch einer Situation immer, warum sie überhaupt ein Paar seien und warte die Antwort ganz gelassen ab. Meist stellen die beiden dann fest, dass es einige sehr schöne Gründe gab zusammen zu kommen, unter anderem Liebe. Wenn dies mal auf dem Tisch ist, dann ist die weitere Arbeit nur noch ein Kinderspiel. Denn gerade mein Konzept der positiven Kommunikation ist von Liebe und Wertschätzung geprägt. Wenn die Partner sich dann auch noch an einige Spielregeln halten und sich die Auslöser ihrer Kommunikationsmuster bewusst machen, dann ist schon viel geholfen.

Nach einer solchen Intervention ändert sich die Kommunikation des Paares meist schlagartig. Auch die nonverbale Kommunikation wird  liebevoller und zeigt mehr Zuneigung. Nach mehreren weiteren Coachings stellt sich dann häufig für alle sichtbar ein Unterschied in der Qualität der Beziehung ein und die Beziehung ist dann nicht mehr geprägt von Über- und Unterordnung. Niemand muss den anderen klein machen, um selber groß zu wirken.  Aufgrund der positiven Kommunikation und der neu entdeckten Liebe steigt das Selbstbewusstsein der Partner. Für mich gibt es nichts Schöneres, als eine Beziehung zwischen zwei autonomen und selbstbewussten Persönlichkeiten. Wenn Sie Näheres zu diesem Thema wissen wollen, dann sollten Sie sich für einen meiner Vorträgen anmelden oder mir eine E-mail senden und zwar unter: m.preiner@gluecksphilosoph.net.

Eddy Murphys Ehe hielt mal gerade zwei Wochen. Pamela Anderson ist auch immer für eine Kurzehe zu haben. Die konservativen Politiker scheuen sich nicht mehr vor Scheidungen und neuen Beziehungen, wie der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff, oder der französische Staatschef Sarkozy mit seiner Carla Bruni beweisen.

Glaubt man den Forschern, die in der ARTE-Dokumentation Anleitung zum Glücklichsein zu Wort kamen, dann ist die Scheidung der absolute Glückskiller und monetäre Super-Gau. Die eigene Hochzeit ist nur ein halb so starker Glücksmacher. Jede Scheidung wirkt auf das subjektive Glücksgefühl also doppelt so stark wie die Eheschließung.

Wie die Forscher weiter herausgefunden haben, wiegt ein negatives Erlebnis, oder was wir für negativ halten, fünf  mal stärker als ein positives Erlebnis. Die negativen Erlebnisse bleiben viel stärker und länger im Kopf als die positiven.

Eine glückliche und zufriedene Beziehung ist der absolute Glücksbringer und deshalb liegt mir die positive Kommunikation in der Familie und Ehe so am Herzen. Eines steht fest, Sie sollten 5 mal mehr Liebesbekundungen und emotionale Streicheleinheiten verteilen, als negative Emotionen auslösen, um das Glücksgleichgewicht auf einem Null Wert zu halten. Sollten Sie eine positive Grundstimmung erzeugen wollen, so verdoppeln Sie Ihre Anstrengungen. Das bedeutet für mich, zeigen Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner, dass Sie sie oder ihn von ganzem Herzen lieben. Mit den Kindern ist dies genauso. Also machen Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner doch ein Kompliment. Bedanken Sie sich für das Essen, das Sie genossen haben. Finden Sie immer wieder die Möglichkeit, das Positive an der Partnerin, am Partner oder den Kindern zu entdecken und zu artikulieren.

Als ich kürzlich auf einer Hochzeit eingeladen war, beeindruckte mich der Hochzeitsspruch des Ehepaares der lautete: “Wie wir miteinander reden, wie wir uns dabei begegnen, soll die Liebe widerspiegeln, die uns Gott zum Leben schenkt.” Ein wunderschöne Ausgangsbasis für eine glückliche und lange Ehe.

Ab 20. Februar bin ich in den verschiedensten Städten Deutschlands unterwegs, um das Konzept der positiven Kommunikation mit Ihnen zu teilen. Die Termine finden Sie hier: Du klingst so gut - Termine Michael Preiner

Das Nachtstudio stellt in der Radio Revue zehn deutschsprachige Gegenwarts-Philosophinnen und Philosophen vor, die neben dem Elfenbeinturm und jenseits der Grabenkämpfe zwischen Natur- und Geisteswissenschaften über die Rolle der Philosophie des neuen Zeitalters berichten.

Zentrale Fragen an die Philosophen drehen sich um die Wichtigkeit des freien Denkens, um Spekulation und Gedankenexperiment und um das menschliche Selbstverständnis im 21. Jahrhundert. In lebendigen Einzel-Gesprächen werden die Positionen der Gegenwartsphilosophie beleuchtet, Überlegungen zu Ethikfragen in den Bereichen Bio, Technik und Umwelt angestellt, Fragen der Medienphilosophie, Interkulturellen Philosophie, Unternehmens- und Rechtsphilosophie und die Nähe der gegenwärtigen Philosophie zur Politik diskutiert und besprochen.

Weitere Informationen und MP3-Files finden Sie unter: http://www.br-online.de/kultur-szene/artikel/0712/rr-philosophische-positionen/

Hier die Beiträge als pdf-Files:

Martin Seel: Über Selbstbestimmung

Konrad Paul Liessmann: Über das autonome Kunstwerk

Beate Rössler: Über den Wert des Privaten

Rainer Forst: Über Toleranz und Rechtfertigung

Michael Hampe: Über die Rolle der Intelligenz

Elena Esposito: Über Beschleunigungsmechanismen

Dirk Baecker: Über neue Gesellschaftsmodelle

Armin Grunwald: Über die Ethik der Technik

Sybille Krämer: Über Sprache, Sprechen, Schrift und Stimme

Andreas Urs Sommer: Über die Kunst des Lebens

Kommunikationsschwierigkeiten ergeben sich aus zwei verschiedenen Einstellungen der Gesprächspartner:

1. Du bist OK - ich bin nicht OK oder
2. Du bist nicht OK - ich bin OK

Beides zeigt mir allerdings einen Minderwertigkeitskomplex des Kommunizierenden. Alfred Adler stellte schon 1912 fest, dass jeder Mensch einen Minderwertigkeitskomplex hat. Eric Berne hat dieses Phänomen in seinem Drama-Dreieck abgebildet und bezeichnet dies oft als Folge von “unreifer” Kommunikation aufgrund des Minderwertigkeitskomplexes. Eines scheint tröstlich, wir fühlen uns alle ein bisschen minderwertig ;-). Das Konzept der positiven Kommunikation hat die “reife” oder “erwachsene” Kommunikation als Ziel . Denn Sie sollen mit den Techniken und den Tools der positiven Kommunikation fähig sein, sich mit Ihrem individuellen Minderwertigkeitskomplex auseinander zu setzen und dadurch als Persönlichkeit und Mensch vollständiger und “gesünder” zu werden. Durch die positive Kommunikation gelingt es Ihnen, Ihre Interessen zu vertreten, ohne dass Ihre Gesprächspartnerin oder Ihr Gesprächspartner das Gefühl einer Unterlegenheit oder des Mangels empfinden. “Nach unserem kurzen Coaching habe ich das erstemal in meinem Leben über meine Sorgen und Nöte mit meiner Partnerin reden können, ohne dass ich mir schlecht vorkam”, gab mir Sascha Wolf aus Ansbach gut gelaunt Feedback nach einem Kurzcoaching mit mir. Wenn auch Sie mehr über das Konzept der positiven Kommunikation erfahren wollen, dann abonnieren Sie meinen Newsletter, der Sie alle 4 Wochen mit Neuem und Interessantem zum Thema positive Kommunikation versorgt. Hier geht´s zur Newsletteranmeldung.

Für alle, die schon immer wissen wollten, was es mit der positiven Kommunikation auf sich hat, stelle ich hier einen mp3-file zur Verfügung. Dort können Sie eine kurze Einführung (4:27 min) zum Thema positive Kommunikation hören.

Das Vorurteil, dass Geld nicht glücklich mache, hält sich eisern. Das ist alles Quatsch, behaupten zumindest die sogenannten “Happylogen” oder Glücksforscher. Die stellten fest, dass Geld zumindest bis ca. 20.000 Euro Netto ziemlich glücklich macht, die Zufriedenheitsskala bei Einkommen über 20.000 Euro jährlich allerdings nicht mehr signifikant zunimmt. Mich beruhigt dann schon wieder, dass ein finnisches Forscherteam wiederum heraus fand, dass Geld alleine zum Glücklichsein nicht reicht. Es braucht eine Art Dreiklang zum Glück und zur Lebenszufriedenheit. Nämlich: Haben, Lieben und Sein. BR-Online erläutert dies folgendermaßen: “Wer glücklich werden will, sollte nicht nur Geld horten, sondern auch Freund- und Liebschaften pflegen und sich eine Tätigkeit suchen, in der er wirklich aufgeht. Das erklärt übrigens, warum glückliche Lottogewinner und Erben auch nicht 365 Tage im Jahr auf den Bahamas weilen, sondern Stiftungen gründen oder ganz normal arbeiten gehen …”

Also denken Sie immer daran, wenn Sie mehr als 20.000 Euro verdienen: Es macht es glücklich, wenn Sie Ihr Glück und die finanziellen Mittel mit anderen teilen. Bill Gates widmet sich ab Ende des Jahres schließlich auch nur noch seiner Stiftung. Geben scheint also doch seeliger denn nehmen zu sein.

Meine Frau kam eines abends von einer Geschäftsreise nach Hause und sagte zu mir: “Weißt Du worüber ich wirklich glücklich bin? Dass ich weiblich und weiß bin und nicht männlich und schwarz oder südländisch bis orientalisch aussehe.” Die erste Frage die mir einfiel und die ich spontan äusserte war: “Warum?”

Sie erzählte mir, dass auf der Strecke zwischen Strasbourg und Offenburg in den Regionalbahnen oder Strasbourg und Karlsruhe im TGV immer wieder Passkontrollen durchgeführt werden. Das, was uns so empört, da ich es in der Zwischenzeit auch mehrfach erlebt habe, ist, dass ausschließlich Männer und Frauen schwarzer Hautfarbe oder orientalisch aussehende Personen kontrolliert werden. Mich als Weißen lassen sie immer unbehelligt, die Damen und Herren der Bundespolizei oder wer sonst alles kontrolliert.

Am 5. Januar hat ein schwarzer Herr, der den Sitz hinter uns reserviert hatte und natürlich kontrolliert wurde, dem kontrollierenden Polizisten die Vertrauensfrage gestellt: “Warum kontrollieren Sie nur uns Schwarze und niemanden sonst?” Die Antwort des Polizisten war, der Zug sei noch lang. Aha, dachte ich mir, eine sehr interessante Antwort, der Polizist muss Politiker sein, denn es war ein Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hatte. Auch auf meine Intervention, der Herr habe Recht, kam keine intelligentere Antwort.

Ich muss dieses Verhalten der Exekutive schlichtweg als Rassismus bezeichnen. Ich werde mir nächste Woche die Mühe machen und in Ministerien und bei Politikerinnen und Politikern direkt nach Ihrer Meinung zu solch einem Vorgehen fragen. Seien Sie auf die Antworten gespannt, ich bin es auf alle Fälle. Denn es kann nicht sein, dass im vereinten Europa und in einer freiheitlichen Demokratie nur vermeintlich nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechende Personen einer Passkontrolle unterliegen.

Die Tragik dieser Geschichte war allerdings für meine Frau und mich, dass der schwarze Herr sich bei uns mit den Worten verabschiedete: “Ich weiß nicht, warum die immer glauben, wir sind böse. Damit müssen wir leben.” Es gibt für mich kein schlimmeres Fazit aus solch einer Situation als dieses. Es gehört für mich zum Lebensglück dazu, dass jeder so akzeptiert wird, wie er ist. Ich dachte eigentlich, solche Kämpfe hätten wir in den 70ern und 80ern längst erfolgreich geschlagen. Falsch gedacht du alter, dummer Humanist.

“Lass uns mal drüber reden.” “Da müssen wir noch mal drüber reden!” “Hast Du mir nichts zu sagen?” “Das ist noch nicht fertig diskutiert.”. Wer kennt solche oder so ähnliche Aussagen nicht. Wir haben es zum absoluten “Muss” erhoben, über alles und jeden zu reden. Jede Befindlichkeit muss ausgesprochen und ausdiskutiert werden. Ja sie muss regelrecht seziert werden. Wehe, es werden die richtigen Worte nicht gefunden, dann ist schnell eine Kommunikationsstörung diagnostiziert oder noch viel schlimmer, man wird als Kommunikationsverweigerer abgestempelt.

Jeder Psychologe und Lebens-, Partnerschafts- oder sonstiger Berater erklärt uns erstmal, es muss geredet werden, komme da was wolle. Als gelehrige Schülerinnen und Schüler folgen wir diesem Aufruf der sog. Spezialisten und reden, was das Zeug hält, ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten der anderen. Wir brauchen Handys, Blackberrys und andere “Fast-Communication-Tools”, um nur nicht als rückständig oder gar spießig zu gelten.

Vielleicht fragen Sie sich soeben: “Was ist nur mit dem Preiner los? Er erkärt uns doch immer, wie wichtig positive Kommunikation ist. Die Idee ist, doch gerade durch die positive Kommunikation auch unangenehme Sachen anzusprechen”. Sie haben völlig recht, es ist notwendig zu reden. Allerdings ist es ein wesentlicher Bestandteil meiner Philosophie, die richtigen Worte zur richtigen Zeit zu sagen. Wenn ich an die Pubertät unserer Tochter denke, wäre es fatal gewesen, immer alles gleich anzusprechen. Wenn die Emotionen und die Hormone verrückt spielen, versuche ich schon lange nicht mehr mit Vernunft zu argumentieren, denn es macht schlichtweg keinen Sinn. Es ist auch ratsam, über gewisse Sachen in Ruhe nachzudenken und auf den richtigen Augenblick zu warten, um seine Sicht der Dinge zu präsentieren. Jeder von uns kennt Momente, in denen das Adrenalin in unseren Körper einschießt und vorbei ist es mit logischem Denken. In solchen Situationen bin ich dann immer wieder dankbar für so praxisnahe Vorschläge wie von Frau Dr. Claudia Wölfer, die zum Thema Streit bei der ARD als Expertin Ihre Ideen verbreitet. Hier ein kleiner Ausflug in das Konfliktverhalten von Dr. Wölfer: “Streitthemen eingrenzen: “Sehr hilfreich ist es, sich vorher auf ein konkretes, möglichst eng gefasstes Streitthema zu einigen, anstatt mehrere Probleme gleichzeitig zu diskutieren; das wird schnell unübersichtlich”, so Dr. Wölfer.” Sorry Frau Doktor, das gelingt mir nie. Ich habe noch niemanden getroffen, der mit mir gestritten hat und erst mal das Streitthema umrissen hat. Wenn Zoff, dann richtig Zoff. Denn wenn es nicht zofft, handelt es sich nicht um einen Streit, sondern um eine Meinungsverschiedenheit. (Übrigens ein sehr schönes Bespiel für positive Kommunikation - Meinungsverschiedenheit klingt doch viel schöner als Streit und löst auch andere Gefühle und Kommunikationsmuster aus).

Meine Idee war es immer, und ich bin damit sehr gut gefahren, jedem Streit aus dem Weg zu gehen, denn Streit ist immer ein Vertrauensverlust und führt in den meisten Fällen zu einem Verlust der guten Beziehungsebene. Ich kann einem Streit keine beziehungsfördernde Elemente abgewinnen. “Streit bringt den Partner näher” ist die Headline zu einem Artikel über Streitkultur bei ARD-Online. Ich kenne keine Person, die nach einem Streit der Meinung war, die Beziehung sei jetzt richtig innig geworden. Ich kann einem Streit auch unter diesem Aspekt nichts abgewinnen. Vielleicht ticke ich ja auch falsch. Ich glaube fest daran, dass es häufig weniger Stress und Hektik gäbe, wenn wir mehr Schweigen würden, ob im Beruf oder privat, ob in öffentlichen Diskussionen oder in kleinen, vertrauten Gruppen. Außerdem könnte es auch passieren, dass Ihr Wort mehr Gewicht erhalten würde, wenn Sie nicht zu allem und jedem eine Geschichte, Weisheit oder sonstige Wortmeldung hätten. Denken Sie nur an manch einen Politiker oder Politikerin, oft wäre weniger mehr. Hierzu auch ein arabisches Sprichwort: Wenn du redest, dann muß deine Rede besser sein, als dein Schweigen gewesen wäre.”

Mein Vorschlag fürs Jahr 2008: öfter mal Schweigen und auf die Zunge beißen, anstatt zu streiten und vielleicht einen Pyrrhussieg zu erzielen. Denn bei positiver Kommunikation geht es nicht um gewinnen oder verlieren, sondern um gleichwertige und symmetrische Kommunikation im Watzlawick´schen Sinn.

Skpe me nice

Endlich ist es soweit. Michael Preiner führt als Erster im gesamten deutschsprachigen Raum bei Beziehungsproblemen ein Onlinecoaching mit Skype durch. “Skype bietet mit seiner Videofunktion die ideale Plattform für ein effektives Onlinecoaching” zeigt sich Preiner von den neuen Möglichkeiten begeistert. Neben Beziehungsproblemen wird er auch Persönlichkeitscoachings auf diese Weise durchführen. Mit der fortschreitenden Technik wird eine Coaching just in time in Zukunft immer schneller möglich werden. Denn Skype hat in seiner neuesten Version 3.6 ein optimiertes Videohandling, das heißt die Bilder ruckeln noch weniger als bisher. Somit ist ein wirkliches Coaching in Echtzeit und das Online jetzt endlich möglich geworden. “Ich muss auch nicht mehr 10 E-mails schreiben, um meine Fragen loszuwerden”, beschreibt der Beziehungscoach die Vorteile des SkypeCoachings. Sie müssen nur auf den Button Call now drücken und schon sind Sie mit Ihrem persönlichen Beziehungscoach verbunden. Die Lösung Ihres Beziehungsproblems ist also nur einen Klick entfernt.

Beziehungscoaching

Sie haben genug vom ewigen Streit und einer unbefriedigenden Beziehung. Sie zweifeln, ob Sie überhaupt beziehungstauglich sind. Sie wollen nur eine glückliche Beziehung,dann ist mein SkypeBeziehungscoaching genau das Richtige für Sie!

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Testangebot: 10 Euro für die ersten 20 Minuten



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positive Kommunikation

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Hosted by: gluecksphilosoph

Starts January 08, 17:00

Das Lottofieber im Dezember 2007 und der Dauerbrenner “Wer wird Millionär?” zeigen es überdeutlich: Reichtum und finanzielle Unabhängigkeit ist immer wieder ein Thema, zumindest für den Großteil der Menschen. “Denke nach und werde reich”,  “The Secret” oder “Der Weg zur finanziellen Freiheit” heißen Bücher, die alle eine sehr hohe Auflage erreicht haben.

Das Jahr 2008 steht vor der Tür und viele haben beschlossen, dass es nicht so weitergehen kann wie bisher. Mehr Geld muss ins Haus, komme was wolle. Nachdem ich das Ziel habe, Menschen zu helfen Ihre Ziele zu erreichen, habe ich mich entschieden, einen Klassiker der Selbsthilfeliteratur zum Gratisdownload anzubieten.  Wallace D. Wattles Buch: “The science of getting rich” habe ich dafür ausgewählt. Es ist das englische Original von 1910. Wallace D. Wattles beeinflusste unter anderem Napoleon Hill und viele Vertreter des “positive thinking”.

Jeder kann zu den Ideen, die in diesem kleinen Büchlein formuliert sind, stehen wie er will. Dass unsere Vorstellungskraft Auswirkungen auf unser Leben hat, gilt selbst in der modernen Medizin als unbestreitbar. Ob es allerdings reicht, nur an Reichtum zu denken und dann wirklich reich zu werden, muss jeder selbst probieren. Die deutsche Übersetzung verdanke ich Robert Ermen, einem Anhänger von “The Secret”.

The science of getting rich
Die Wissenschaft des Reichwerdens

Hallo, es ist wieder soweit am 26. Dezember ist wieder SkypCast-Abend. Ab 19:00 Uhr geht es wieder um das Thema positive Kommunikation. Alle die Skype nutzen können daran kostenlos teilnehmen. Hier ist der Link zum SkypeCast positive Kommunikation :

https://skypecasts.skype.com/skypecasts/skypecast/detailed.html?id_talk=3689963

XING rüstet ab

Nachdem gestern einige Artikel und Posts zum Raketenwerfer erschienen sind, hat sich XING offenbar entschlossen das Produkt aus dem Programm zu nehmen. Jedenfalls ist es seit heute früh nicht mehr im Shop zu haben. XING hört offensichtlich was die “Kunden” denken. Gut gemacht XING.

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Kurz vor Weihnachten, wenn sich alle auf das Fest der Liebe und Frieden einstimmen, geht man bei der Netzwerkplattform XING ganz andere Wege. Als „Special“ im Shop gibt es nicht, wie erwartet, einen Schreibtischtannenbaum oder einen sich den Bauch haltenden, und „Hoho“ rufenden, rosigen Weihnachtsmann – nein – ein mit drei Raketen bestückter Tischraketenwerfer verbreitet martialische Gefühle. Damit auch jeder weiß, wozu das Teil gut ist, ist in der Produktbeschreibung zu lesen: „Seien Sie gerüstet für den täglichen Bürokrieg!“ Darüber hinaus geben die XING-Verantwortlichen auch noch zielgerichtete Ratschläge für den Einsatz. Das Beschießen von beliebten Bürokollegen – immerhin darf man sich über ein Bombardement von Schaumstoffraketen freuen – wird wärmstens anempfohlen. Wohl eine neue, zeitgemäße Art von Mobbing. „XING fördert Geschäftsbeziehungen, die auf Vertrauen basieren“ ist als Teil der Mission des Unternehmens nachzulesen. Für ein friedliches und vertrauensvolles Netzwerk ist dieser Raketenwerfer kein passendes Produkt.

Trotz alledem: Ein friedliches, schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches 2008

Michael Preiner

… und trotzdem kennen wir ihn noch heute. Zu Sokrates fällt den meisten Menschen ad hoc ein: das war der mit dem Schierlingsbecher. Jawohl, der war das. Und außerdem stammt von ihm der bekannte Satz: “Ich weiß, dass ich nichts weiß”. Warum aber musste er denn den Becher mit dem Gift leeren und dadurch sterben? Das wissen schon wieder weitaus weniger. Gotteslästerung und die Verführung der Jugend warf man ihm vor. Er war von Beruf Philosoph (vom griechischen φιλόσοφος, philósophos; “Freund der Weisheit”), das bedeutet in seinem konkreten Fall, dass er durch Athen zog und jeden, den er traf, in einen Dialog verstrickte, bei dem er meist nur Fragen stellte. Der Überlieferung nach solange, bis der Gesprächspartner die “Sokratische Erkenntnis” (Ich weiß, dass ich nichts weiß) endlich aussprechen musste. An und für sich nicht verwerflich, oder? Wissen wir doch alle: “Wer fragt, der führt das Gespräch” oder können uns zumindest an den Kinderreim aus der Sesamstraße “Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt bleibt dumm” noch gut erinnern. Die “alten” Griechen haben das offensichtlich anders gesehen und fanden die viele Fragerei ziemlich nervig und vor allem staatszersetzend.

Das Prinzip von Frage und Antwort

Warum sind wir trotz alledem so versessen, Fragetechniken zu beherrschen? In jedem Kommunikationstraining oder Führungstraining wird die herausragende Rolle der Fragetechnik betont und meist auch im Rollenspiel stundenlang geübt. Warum glaubte Sokrates mit seiner Fragetechnik auf dem richtigen Weg zu sein? Warum sind wir bemüht, auf Fragen halbwegs vernünftige Antworten zu geben? Es könnte an der Erziehung liegen, haben mir doch meine Eltern beigebracht, eine Antwort zu geben, wenn ich von jemandem etwas gefragt werde. Vielleicht liegt es auch an unserer neuronalen Vernetzung. Gehen doch fast alle Wissenschaftler davon aus, dass Fragen und deren Beantwortung zur Selbsterkenntnis führen. Außerdem trauen wir dem Selbsterkannten mehr als allem von außen Gelehrten oder Gehörten. Alle unsere Urteile beruhen auf Fragen und auf den Antworten, die wir darauf geben. Wenn wir in eine neue Situation kommen, dann bewerten wir, ob bewusst oder unbewusst, die Situation nach folgendem Schema: “Ist es positiv oder negativ?”. Wir stellen uns in solchen Momenten eine ganze Reihe von Fragen. Unser Gehirn ist also ständig damit beschäftigt sich Fragen zu stellen und ist gleichzeitig bemüht, auch noch sinnvolle Antworten zu finden. Die meiste Zeit geschieht dies auf eher unbewusster Ebene, d.h. dass ich von diesem Ablauf gar nichts merke. Nur wenn sich z.B. unser “Gewissen” zu Wort meldet, ist uns die Frage: “Soll ich oder soll ich nicht?” ziemlich bewusst. Meist sind wir uns des inneren Dialogs auch in Krisen- oder Extremsituationen bewusst. So habe ich vor wenigen Tagen erfahren, dass ein Bekannter gestorben ist, der nur wenig älter war als ich und den ich sehr schätzte, weil er ein geradliniger, ehrlicher und verlässlicher Mensch war. Die erste Frage, die mir durch den Kopf ging war: “Warum ausgerechnet er, hätte es nicht ein anderer sein können?” Jeder von uns kennt solche oder ähnliche Situationen, in der solche Fragen die Regel und nicht die Ausnahme sind. Egal was Sie sich fragen, Ihr Gehirn wird unbewusst oder bewusst eine adäquate Antwort suchen und häufig auch geben. Aus diesem Grunde unterscheide ich generell zwei verschiedene Typen von Fragen:

  • einschränkende Fragen
  • motivierende, lösungsorientierte Fragen.
  • Zu den einschränkenden Fragen will ich gar nicht viel sagen und schreiben. Dies sind Fragen, die uns in der Regel in ein “Gefühlshamsterrad” treiben, das bedeutet, solche Fragen helfen weder bei der Lösung von Herausforderungen noch verbessern sie Ihre Gefühlslage. Viele Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer beschreiben eher ein Gefühl der Machtlosigkeit und der Hilflosigkeit. Fragen dieser Art sind zum Beispiel:

  • “Warum trifft es immer mich?”
  • “Wieso passiert sowas immer nur mir?”
  • “Wie konnte ich nur so blöd sein?”
  • “Warum beleidigt der mich so?”
  • “Was fällt dem denn ein so fies und mies zu mir zu sein?”
  • “Wieso bekomme ich nicht X oder Y?”
  • “Wie kann Sie/Er mir das nur antun?”
  • Obwohl man sich diese negativen Auswirkungen der einschränkenden Fragen bewusst machen kann, kommt es dennoch, wie im oben beschriebenen Todesfall, vor, dass wir uns diese – quasi wie im Reflex - stellen. Hier gilt es dann aber umzuschwenken, auf die zweite Möglichkeit sich Fragen zu stellen.

    Nämlich motivierende, lösungsorientierte Fragen. Sie sind das genau Gegenteil, sie führen zu einer anderen Denkweise und zu Lösungen und nicht zu Blockaden. Sie vermitteln ein Gefühl der Motivation, des Könnens und Wollens.

    Lösungsorientierte und motivierende Fragen sind:

  • “Was kann ich daraus lernen?”
  • “Wofür war dieses Erlebnis gut?”
  • “Wie könnte eine Lösung aussehen?”
  • “Wie passt dies zu meinen Zielen und Wünschen?”
  • “Womit kann ich im Moment zufrieden sein?”
  • “Was macht mich jetzt glücklich?”
  • “Lag es in meiner Hand, etwas anders zu machen?”
  • “Was hätte ich anders machen können?”
  • “Wen Liebe ich und wer liebt mich?”
  • Ab und zu werden Sie merken, dass die erste Antwort auf solche Fragen ein “niemand”, “nichts” oder “weiß ich nicht” ist. Das ist ganz normal wenn Sie verärgert sind, oder gerade eine Hiobsbotschaft erhalten haben. Aber lassen Sie sich damit nicht abspeisen; diese erste Nebelwand müssen Sie durchbrechen, dann wartet auf Sie der Sonnenschein von Motivation und ungeahnten Lösungen.

    Positive Kommunikation mit Fragen und Antworten

    So wie Sie diese Fragen für sich selber einsetzen können, so können Sie motivierende und lösungsorientierte Fragen auch im Gespräch mit anderen einsetzen. Aber bitte mit Feingefühl, also bei Liebeskummer nicht einfach losschießen und eine Frage nach der anderen stellen. Ab und zu – besonders wenn Ihr Gegenüber traurig oder resigniert ist, ist es auch sinnvoll, sie oder ihn in den Arm zu nehmen und mal für 10 Minuten nichts zu sagen oder zu fragen. Freilich geht das nur im vertrauten familiären oder freundschaftlichen Umfeld. Sie müssen auch nicht immer gleich eine Antwort parat haben, Sie sind ja nicht Mrs. oder Mr. Allwissend. Im Gespräch Verständnis zeigen und die ein oder andere Frage einstreuen, führt in der Regel schon zu einem Stimmungswechsel. Aus der Hilflosigkeit wird dann zumeist ein kleiner Hoffnungsschimmer. Bei einer konsequenten Nutzung der positiv motivierenden Fragen werden Sie sehr schnell feststellen, dass Lösungen für nicht erwünschte Überraschungen oder Herausforderungen leichter fallen.

    Eine kleine Aufgabe habe ich noch für Sie. Beobachten Sie sich 3 Tage lang und schreiben alle Fragen auf, die Ihnen durch den Kopf gehen und überprüfen Sie diese dann, ob es eher einschränkende oder eher positiv motivierende, lösungsorientierte Fragen sind. Machen Sie diese Liste täglich.

    Beginnen Sie mit dieser Übung am besten gleich beim Zähneputzen und machen sich bewusst welche Fragen Sie sich stellen bzw. schon gestellt haben. Dasselbe können Sie in jeder Pause machen oder wann es Ihnen gerade in den Sinn kommt. Abends vor dem Schlafen gehen noch mal alle Fragen aufschreiben und Sie haben einen sehr guten Überblick, was Ihnen so den ganzen Tag durch den Kopf geht. Am besten, Sie starten an einem Donnerstag und treiben dieses Spiel bis Samstagabend. Dann haben Sie sowohl die Fragen, die Sie sich im “täglichen” Leben stellen, als auch die, die Sie sich am Wochenende stellen. Schreiben Sie bitte auch den Tag und die Uhrzeit zu den Fragen dazu. Am Sonntag schauen Sie sich die Liste an und vergleichen die unterschiedlichen Tage nach Uhrzeit. Stellen Sie sich ähnliche Fragen zur selben Zeit oder sind die Fragen sehr situationsabhängig? Trennen Sie die motivierenden, lösungsorientierten Fragen von den anderen. Wenn Sie mehr motivierende Fragen haben als einschränkende - Gratulation. Dann sind Sie auf dem besten Weg ein zufriedenes und langes Leben voller Erfüllung und Wohlstand zu genießen.

    Einen Tipp habe ich für Sie dennoch:

  • Erstellen Sie eine Liste der eigenen Top 10 Motivationsfragen und schreiben Sie diese auf eine DIN A7 Karteikarte oder drucken Sie diese auf eine Visitenkarte und tragen Sie dies bei sich. Lesen Sie diese Karte in den nächsten 7 Tagen jeden Morgen und Abend. Wenn Sie das Gefühl haben, in einer Krisensituation könnten die Fragen auch helfen, spricht nichts dagegen, diese zusätzlich auch in solchen Momenten zu lesen.
  • So trainieren und vertiefen Sie dieses positive Frageschema und haben es im Fall der Fälle sofort abrufbereit. Für sich selbst oder im Gespräch mit anderen.

    Test your happiness

    Die BBC hat einen Test von Prof. Edward Diener, University of Illinois. Dem Link folgen und den individuellen Glücksgrad bestimmen.

    Viel Spaß

    BBC NEWS | Programmes | Happiness Formula | Test your happiness

    “Denn letztendlich hängt alles mit der Lebensqualität zusammen, und die bestimmst du selbst.” Götz George

    Hier finden Sie das komplette Interview: http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,519635,00.html

    Vielen Dank für das riesige Feedback zum Thema positive Kommunikation. Ich freue mich natürlich, mit diesem Thema vielen so aus dem Herzen gesprochen zu haben. Mit mehr als 1.100 unterschiedlichen Besuchern in nur 4 Tagen bin ich mit der Resonanz mehr als zufrieden und es spornt mich natürlich an, noch mehr zum Thema zu posten. In Zukunft werde ich positive Kommunikation unter dem Blickwinkel verschiedenster Lebensbereiche (Schule, Familie, Business, Beziehung und mit sich selbst) ansehen. Außerdem wird es in unregelmäßigen Abständen auch Videos von mir geben, die mehr durch Inhalt als durch Aufmachung überzeugen sollen. Lasst euch einfach überraschen, was noch alles passiert.

    Immer wieder höre ich ,wie wichtig die Kommunikationsfähigkeit heute ist. Es gibt unendlich viele Bücher und Seminare zum Thema Kommunikation. Die Ratschläge [Ratschläge sind auch Schläge ;-)] und Selbsthilfeliteratur ist nur so voll mit Tipps und Tricks zur erfolgreichen, gelungenen und sonstigen Kommunikation. Google bietet mir alleine 2.180.000 Einträge für deutschsprachige Seiten an. Also könnte man glauben ,es sei alles schon gesagt, geschrieben und auch vermittelt . Als ich dann dass Stichwort “positive Kommunikation” eingegeben habe, was soll ich sagen: Nur 10.300 Treffer bei Google. Zum Thema Kommunikationstraining finden sich dort hingegen 611.000 Treffer. Bei Amazon gibt es genau 1 Buch mit dem Titel: “Positive Kommunikation”. Wie bitte ?, dachte ich mir, gibt es ja gar nicht! Gibt es doch!

    Es scheint so, als sei das Thema Kommunikation in Verbindung mit dem Begriff “Positiv” nicht sehr gefragt. Warum eigentlich? Wer hat die positive Kommunikation in Verruf gebracht? Sind doch Themen wie “gewaltfreie Kommunikation” der Renner in allen Bereichen. Ca. 160.000 Google Einträge, laut RankingCHECK ca. 1057 Anfragen zu diesem Thema in den Suchmaschinen. Amazon bietet immerhin 58 Bücher zu diesem Thema an.

    Was hat dieser Preiner nur mit seiner positiven Kommunikation, werden Sie sich vielleicht fragen ,bzw. was will uns der Blogger damit sagen?

    Antwort kommt sofort. Positive Kommunikation ist die Basis aller geglückter Kommunikation. Denn nur wenn die Kommunikation sowohl mit mir selbst als auch mit anderen positiv verläuft, dann ist sie erfolgreich, gewaltfrei, geglückt und auch noch motivierend und was Ihnen sonst noch alles einfällt. Und es hat vor allem nichts mit positivem Denken zu tun, um dies auch sofort klar zu machen. Positive Kommunikation beruht auf den folgenden 3 Prinzipien:

    1. Denke immer daran, welche Gefühle deine Worte auslösen.
    2. Kommuniziere mit jedem so, wie du gerne hättest, dass mit dir kommuniziert wird.
    3. Menschen wollen positive Erlebnisse und keine negativen Gefühle.

    Worte können motivieren und töten, sie können aufbauen oder ruinieren. Worte sind die mächtigste Waffe, die der Mensch zur Verfügung hat. Die Wortwahl beeinflusst wesentlich unsere Gefühle. Ist es doch ein gigantischer Unterschied, ob ich zu einem Bekannten ,den ich auf der Straße treffe, sage: “Ich bin total im Stress, ich habe soviel Termine, ich weiß gar nicht mehr aus und ein,” oder “Im Moment habe ich einen Lauf. Ich bin so beliebt, dass für die nächsten 4 Wochen alle meine Termine schon vergeben sind. Es macht soviel Spaß im Moment.” Bei welchem Spruch sind Sie eher geneigt ,mit dem anderen einen kurzen Plausch zu halten? Wollen Sie wirklich mehr über den Stress des Gesprächspartners hören? Was löst das Wort Stress bei Ihnen für Gefühle und Bilder aus?

    Mehr als 95 % meiner Coachees oder Seminarteilnehmer verbringen ihre Zeit lieber mit der Bekannten, der es einfach Spaß macht im Moment. Ich ehrlich gesagt auch. Welche Assoziationen haben Sie denn, wenn ich von “gewaltfreier Kommunikation” rede. Welche Gefühle haben Sie und welche Bilder sehen Sie? Welche Gedanken gehen durch Ihren Kopf? Vielleicht fällt Ihnen spontan jemand ein, der dieses Buch oder Seminar dringend notwendig hat. Dieser Herr oder diese Dame ist allerdings auf Ihrer Beliebtheitsskala sicher nicht ganz oben, sondern eher das, was ich frank und frei einen “Kotzbrocken” nenne. Der Großteil der von mir Befragten stellte sich eher unerwünschtes Verhalten vor. Sie sehen also ,das Thema “gewaltfreie Kommunikation” löst bei den meisten schon mal Unbehagen aus. Frage ich allerdings nach den Assoziationen zu der Begriffskombination “positive Kommunikation”, dann fällt den meisten was Schönes, Erwünschtes und eben Positives ein.

    Da bin ich schon beim zweiten Grundprinzip. Wollen Sie bei jedem Fehler angeschrien oder mit ironischen Kommentaren zurechtgewiesen werden?Wenn es Gesprächsbedarf gibt, wünschen Sie sich dann ein positives Gespräch oder sind Sie der Meinung, da muss man mal Tacheles reden und kein Blatt vor den Mund nehmen, was soviel bedeutet wie : das rhetorische Holzen beginnt! Positive Kommunikation bedeutet in solchen einem Kontext nicht, so zu tun, als wäre alles eitel Sonnenschein. Es geht darum, dem anderen die Wahrheit nicht wie kalte Waschlappen in Gesicht zu schleudern, sondern ihm bzw. ihr die Chance zu geben, zu wachsen. “Immer machst Du alles kaputt”, wer hat so einen Spruch in der Kindererziehung nicht schon gehört. “Schon wieder haben Sie diesen Fehler gemacht, Sie können doch mit dem Kunden nicht schreien” , wer kennt diese Art von Kritik nicht. Es ist ehrlich und es wurde Tacheles gesprochen, falls der Fehler häufiger als einmal passiert ist. Die Frage die sich dabei aber stellt ist: wie geht es dem “Getadelten” und welche Gefühle hat er oder sie? Würden Sie sich gerne so behandeln lassen? Überlegen Sie sich doch eine positive Alternative zu dieser Formulierung.

    Die häufigste Lösung, die ich in Seminaren erhalte ist diese: “Ich bitte Sie in Zukunft einfach, die Geduld nicht zu verlieren. Sie wissen doch, dass der Kunde bei uns König ist” Nicht schlecht, oder? Eindeutig eine Ich-Botschaft - na gut mit etwas Du-Botschaft versetzt - und mit der dazu passenden nonverbalen Kommunikation auch sicher als gewaltfrei zu bezeichnen. Als erster Lösungsvorschlag sehr gut. Gibt es noch eine positivere Alternative? Positiver geht immer ;-). “Ich wünsche mir, dass Sie in Zukunft bei Kundengesprächen die selbe Geduld aufbringen, wie Sie das bei unseren Auszubildenden tun. Was denken Sie sich denn bei den Auszubildenden, wenn diese im Unrecht sind? ” Positives Verhaltensbeispiel gegeben und eine offene Frage gestellt. Mich interessiert ja der Unterschied zwischen den Kunden und den AZUBIS. Der Müller weiß, welches Verhalten ich wünsche und dass er es kann. Durch die Frage kann er konstruktiv antworten und muss sich nicht rechtfertigen. Es geht ihm und mir besser bei solch einem Gespräch, weil es positiv und lösungsorientiert geführt wird. Ich mache klar, dass das Verhalten nicht OK war, dass ich aber genau weiß er kann sich so verhalten, wie die Firma es wünscht.

    Dieses Gesprächsfragment inkludiert auch das dritte Prinzip. Denn Müller fühlt sich positiv und hat keine negativen Gefühle. Sind wir doch ehrlich. Wir lieben es, gelobt zu werden und hassen es, kritisiert zu werden. Jeder Mensch will geliebt werden. Wir werden alles versuchen. negative Erlebnisse und Gefühle zu vermeiden und uns dafür einsetzen, dass wir gelobt und anerkannt werden. Am allerwenigsten kommt der Mensch allerdings mit Nichtbeachtung zu recht. Da mimt der Schüler lieber den Klassenkaspar, als gar nicht wahrgenommen zu werden. Er wird lieber bestraft, als überhaupt nicht beachtet. Oder nehmen wir doch ein Beispiel aus einer erfolgreichen Karriere als Zugfahrer. Ich sitze mit meiner Frau im ICE von Frankfurt am Main nach Offenburg. Uns gegenüber sitzt ein junger Mann, mit Dreadlocks und eher “alternativem” Aussehen. Nach einiger Zeit kommen wir ins Gespräch und er erzählt uns seine Geschichte. Eltern geschieden und er auf dem Weg zur Mutter nach Basel. Im Laufe des Gespräches erfahren wir, dass er Yoga-Lehrer ist und damit genug Geld verdient, um über die Runden zu kommen und das Schönste daran sei, dass seine Mutter jetzt auf die Frage von Bekannten, was er denn mache, endlich eine Antwort geben könne. Als er uns das erzählte, strahlte er und war sichtlich sehr glücklich über diese Tatsache. Merken Sie etwas? Er wollte nur Anerkennung und seine Mutter wollte nur eine Antwort für ihre Freunde haben. Wir bestärkten den jungen Mann in seinen Ambitionen und wünschten ihm viel Glück für die Zukunft. Er bedankte sich für das nette und gute Gespräch und er wisse jetzt, dass er schon richtig unterwegs sei. Das ist die Macht der positiven Kommunikation. Ohne Vorwurf, ohne Vorurteil haben wir mit ihm gesprochen. Wir haben ihm die Sicherheit gegeben, über seine Sehnsüchte und Ängste sprechen zu können, ohne Gefahr zu laufen, dafür einen blöden oder witzigen Kommentar zu bekommen. Und ganz abgesehen davon war es für meine Frau und mich auch ein sehr interessantes Gespräch, haben wir doch auch drei Kinder, die manch einen Umweg gegangen sind und noch gehen werden. Hat es uns doch die Bestätigung gegeben, dass wir OK sind und dass unsere Kinder sicher auch ihren Weg gehen werden.

    Die Wahrheit über Philosophie ; Song by: Wise Guys; Liedtext hier zum ansehen

    Die Philosoffen .:by Strafgans:. - MyVideo

    Büchertipps

    Welches Glück müssen Mitarbeiter haben, dass sich ihr Chef aufmacht und seiner Familie zeigen will, mit wiewenig Geld seine Mitarbeiterinnen auskommen müssen. Diesen Versuch startete der italienische Nudelfabrikant Enzo Rossi und machte eine katastrophale Erfahrung. Denn nach 20 Tagen war Ebbe in seinem Geldbeutel und die Familie pleite. Dabei hat der Unternehmer jeden Euro mehrmals umgedreht, bevor er ihn ausgegeben hat und dabei hatte er mit den seinen auch nur zwei mal in einer Pizzeria gegessen. Herr Rossi hat ein Monat lang alles versucht, um so günstig wie möglich über die Runden zu kommen. Diese Art von Selbsterfahrung beschreibt der Unternehmer so: „Da habe ich mich geschämt, denn auf das Gesamtjahr berechnet, hätten wir 120 Tage lang kein Geld gehabt, und das bedeutet nicht nur arm, sondern völlig verzweifelt zu sein.“ Dies ist auch der Grund, warum ab Januar alle seine Mitarbeiter 200 Euro mehr Gehalt bekommen. Die Angestellten können ihr Glück kaum fassen: „Einen besseren Chef gibt es nicht, wenn doch bloß alle so wären wie er“, sagt einer von ihnen. Die Erkenntnis für mich daraus: ab und zu die Lage des anderen wirklich versuchen zu verstehen, dann ergibt sich mehr Verständnis und weniger Verzweiflung. Der Aufruf an alle Politiker, Vorstände und Chefs: macht es Herrn Rossi gleich und entscheidet dann, ob die Angestellten zuviel oder zuwenig Gehalt bekommen.

    Ihr Michael Preiner

    Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article1324738/.html#reqNL

    Dass Philosophie auch auf die leichte Schulter genommen werden kann, zeigt hier Willy Astor.

    Hier ist der Link zu youtube: http://www.youtube.com/watch?v=pKmIig7VBAU

    Peter Licht: “Das absolute Glück” bei youtube

    “Arbeit ist eine Sucht, die wie eine Notwendigkeit aussieht.”
    Peter Altenberg

    Wir wussten es ja schon immer und der Hirnforscher Manfred Spitzer und der Wirtschaftswissenschaftler Ernst Fehr bestätigen nun: nur wenn Strafe droht, akzeptiert der Homo Sapiens soziale Normen.
    Diesen Schluss zogen die beiden Wissenschaftler aus einem Kooperationsspiel. Ein Proband bei diesem Spiel, der mittels Tomografen überwacht wurde, musste 100 Geldeinheiten nach eigenem Belieben zwischen sich und dem Mitspieler verteilen. Es gab im Prinzip 2 Spielmodelle. Bei einem waren die Mitspieler Opfer der Verteilung und hatten keinerlei Möglichkeit zu intervenieren. Bei der zweiten Anordnung konnten sich die Mitspieler aktiv einmischen. Das ging soweit, dass dem Geldverteiler ein Totalverlust drohte.
    In der 1ten Anordnung steckten die Verteiler durchschnittlich 90 % der Geldeinheiten ein, was nachvollziehbares Verhalten ist, aber jenseits einer Gerechtigkeit und schlicht und ergreifend den sozialen Konsens aufs Spiel setzt. Erst bei Androhung von maximalem Verlust näherten sich die Probanden der 50:50 Aufteilung. So waren die Geldverteiler in dieser Anordnung bereit, 40 Geldeinheiten abzugeben.
    Der Kernspin macht deutlich, dass im 60:40 “Verteilungsspiel” vor allem das Areal des vorderen Frontallappens aktiv ist. Dieses Areal ist hauptsächlich für die Unterdrückung der spontanen Impulse zuständig. So ist also klar, dass das “soziale” Hirn erst bei Androhung von Strafe und “Schmerz” aktiv wird.

    Quelle: Zeit vom 04.10.2007

    Wo anfangen und wo aufhören, um der Veranstaltung gerecht zu werden? Das Mannheimer Ethik Symposium war gut besucht, für eine Veranstaltung dieser Art. Die erste Frage, die sich mir stellte, als ich das Programm las, war: wie geht es sich von der Zeit aus, soviele Referenten an einem Tag unterzubringen und dann auch noch Platz für Diskussionen zu haben?
    Wie sich herausstellte, war meine Frage berechtigt, denn es gab Verspätungen, Überziehungen und kaum Platz für einen Diskurs. 2 bis 3 Fragen nach jedem Referat waren das Maximum, das beantwortet werden konnte. Dementsprechend enttäuschend war auch das Ergebnis dieses Symposiums. Weniger wäre mehr gewesen. Das Thema Ethik stand logischerweise im Vordergrund und Glück wurde sehr häufig auch aus einem religiösen Blickwinkel beleuchtet. Die Postmoderne hat bei dieser Veranstaltung keinen Vertreter gefunden. Vielmehr blieb das ganze Thema im aristotelischen Glücksbegriff stecken und nur der juristische Part war logischerweise vom Utilitarismus angelsächsischer Prägung getragen.
    Als Resümee lässt sich festhalten: etwas mehr Diskussion und vor allem einen breiteren Diskurs der unterschiedlichen Glückskonzepte, von esoterisch geprägten bis zu wissenschaftlich fundierten, wäre schön gewesen. Betrachtungen seitens der Psychologie über die Philosophie zur Linguistik und Kulturanthropologie habe ich erwartet. Allerdings wurden die Erwartungen nicht erfüllt. Der Begriff Glück ist anscheinend so umfassend, dass er schwer während eines eintägigen Symposiums in all seiner Vielfalt und oft auch Einfalt beleuchtet werden kann.

    Wie versprochen ist das E-book Aristoteles online. Das E-book liegt im pdf-Format vor:
    Rechte Maustaste auf den Link und Ziel speichern unter und schon könnt Ihr es downloaden und lesen:
    Aristoteles: Auszug “Nikomachische Ethik” über die Glückseligkeit

    In loser Folge werde ich Texte von Philosophen ins Netz setzen, die Sie als E-book downloaden können. Diese E-books werden eine kurze Zusammenfassung und Kommentare von mir enthalten. Das Erste E-book wird Aristoteles sein. Und zwar die Kapitel in seiner “Nikomachische Ethik”, die sich mit dem Thema Glückseligkeit beschäftigen. Freuen Sie sich auf das E-book, das Sie ab dem 25. September hier finden werden.

    “Was ist Glück? Ethische Perspektiven und aktuelle Glückskonzepte mit namhaften Referenten”, so bezeichnet das Institut für medizinische Ethik aus Mannheim ein Symposium, das am 22. September von 9:30 bis 19:30 stattfindet. Die Teilnehmergebühr ist 50 Euro bzw. für Studenten 10 Euro und das alles findet in der Uni Mannheim, Aula Schloss, Haupteingang Ostflügel statt.
    Alle Details erhalten Sie unter: www.institut-iepg.de.
    Freuen Sie sich auf einen kleinen Bericht. Natürlich werde ich dort sein und mir ein Bild von der Veranstaltung machen.

    Wer kennt sie nicht, die ambitionierten Esoteriker oder Estorikerinnen, die Ihnen die Welt erklären wollen. Wenn Sie partout nicht einsehen wollen, dass zum Beispiel das Unviersum Ihre Wünsche erfüllt, dann werden Sie sich sehr schnell mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass Sie einfach noch nicht so weit sind, oder Sie die ultimative Glückseligkeits-Bewusstseinsstufe noch nicht erreicht haben. Sie müssen einfach noch mindestens Vier mal Reinkarniert werden, bevor Sie diese Weisheit erlangt haben. Wenn Sie nur genug Geld haben und bereit sind in Seminaren oft und hart an der Gehirnwäsche zu arbeiten, dann gibt es allerdings eine Abkürzung zum Mega-Über-Bewusstsein. Also nix wie Geldbeutel auf und hin zum Glück.

    Die Neurowissenschaftler haben bestätigt, was wir schon immer gewußt haben!
    Glaube vesetzt Berge ist die Quintessenz der Titelstory: “Die Heilkraft der Einbildung” die “Der Spiegel” veröffentlichte. (Nr. 26/25.06.2007)
    Neueste Studien beweisen es. Ob Kochsalzlösung oder Schmerzmittel, wenn Sie nur fest genug an die Wirkung glauben, dann tritt diese auch ein. Unsere Erwartungshaltung hat Einfluss auf unsere emotionale Verfassung bzw. auf unsere Heilungserwartung. Diese Erkenntnisse müssten die professionellen Heiler eigentlich aufschrecken. In einer Studie von Becca Levy, von der Yale University of Public Health in New Haven, beweißt diese, dass auch unbewußte Signale immense Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit haben. Sie ließ gesunde Testpersonen, alle älter als 60 Jahre, einen Rechentest am Computer absolvieren. Die mit negativen Begriffen wie “senil”, “verwirrt” oder “hinfällig” manipulierten Testpersonen schnitten wesentlich schlechter ab als Probanden, die mit Wörtern wie “weise”, “belesen” oder “kultiviert” beeinflusst wurden. Neben diesem intellektuellen Effekt wurden auch physiologische Veränderungen gemessen. (Blutdruckerhöhung und Anzeichen von nervösem Schweiß)
    Mehr zum Thema “Glück ist beeinflussbar” finden Sie in Zukunft in diesem Blog.
    Sie sind wertvoll und liebenswert!

    Gustav Gans - aus der Feder von Walt Disney - ist der Inbegriff des Glückspilzes und Donald Duck ist sein Gegenpart. Was unterscheidet jetzt beide voneinander? Warum hat der Eine alles “Glück” der Erde und beim Anderen läuft getreu Murphys Law alles schief, was nur schief laufen kann?
    Glück ist machbar und eine Frage der mentalen Einstellung, suggerieren zumindest die neuesten neurowissenschaftlichen Studien.
    Was ist wirklich dran am Glückspilz und sind Sie wirklich für Ihr Glück alleine verantwortlich? Mehr dazu in einer Woche hier beim Glücksphilosophen.

    Hier ist der 2. Teil von “Glücklich in jeder Beziehung”. Hier geht es um die Drei Erfolgsfaktoren Kommunikation, Wertschätzung und Interessen. Lassen Sie sich überraschen was dieser ca. 8 Minuten lange Audiofile Ihnen zu bieten hat.

    Hier kommt endlich der 1. Teil vom Podcast “Glücklich in jeder Beziehung”. Es geht bei diesem Podcast um die 9 Erfolgsfaktoren für eine glückliche Beziehung. In diesem Audio-File stelle ich meine Sicht auf das Thema Beziehung und Partnerschaft dar. Es ist immer wieder eine Herausforderung, dieses Thema anzugehen. Also einfach zurücklehnen und dem 1. Teil lauschen

    Ich geh mit Ihnen auf die Alm oder ins Kloster. Wenn Sie schon alles ausprobiert haben, was es im Bereich Seminare und Coaching gibt, oder Sie eine intensive Beschäftigung mit sich selbst suchen, dann ist mein Einzelcoaching genau das Passende für Sie. Ich nehme mir Zeit nur für Sie.
    Das sagen Teilnehmer, die bis dato das Coaching genossen haben
    “Verdammt, Michael Preiner ist richtig gut und ich bin froh, mit ihm gearbeitet zu haben.” (Rudolf F. Thomas)
    “Mit viel Einfühlungsvermögen und menschlicher Wärme hat er mich immer unterstützt und die richtigen Worte gefunden, um mich vorwärts zu bringen.” (Alexandra Schuster)
    Wenn Sie mehr wissen wollen, dann können Sie sich den Folder hier downloaden
    Folder Coaching für Mutige

    Das Journal of Happiness Studies hat es in einer Metastudie nachgewiesen. 7 von 10 “Glücksrezepten” funktionieren. Hier die 7 erfolgreichen Handlungsweisen
    Erkenne Dich Selbst
    Sei authentisch
    Denke und handle positiv
    Lebe dein Leben
    Lebe gesund
    Bleib in Kontakt
    Sei spirituell.
    Also nicht so viel zweifeln und mehr handeln, dann ist ein glückliches Leben nicht außerhalb alles Erreichbaren.
    Michael Preiner